Dem Krebs die Stirn bieten


Laut der Weltgesundheitsorganisation WHO zählt Krebs derzeit noch zu einer der häufigsten Todesursachen weltweit. Und mit der immer älter werdenden Bevölkerung nimmt leider auch die Zahl der bösartigen Tumorerkrankungen kontinuierlich zu. Dementgegen stehen allerdings die immer bessere Früherkennung sowie viele innovative Therapien, die zu einer erfolgreichen Bekämpfung der Erkrankung beitragen. So muss die Diagnose Krebs heute nicht zwangsläufig zum Tod führen. 

Krebs entsteht, wenn bestimmte Veränderungen in der Erbsubstanz einer Zelle stattfinden, die der Körper nicht mehr reparieren kann. Aufgrund dieser sogenannten Mutationen wird die unkontrollierte Vermehrung von Zellen begünstigt, auf die auch unser Immunsystem nicht mehr erfolgreich reagieren kann. Dies kann umso häufiger auftreten, je älter der Mensch wird. 

Jeder Krebs ist anders. Das macht die Behandlung umso schwieriger. Derzeit kennen wir mehr als 300 verschiedene Krebsarten. Dazu gehören Tumoren, die feste Geschwülste bilden, ebenso wie Erkrankungen des Blut- und Lymphsystems. Als potenziell besonders gefährlich erweisen sich Brust-, Darm-, Magen- und Lungenkrebs. Prävention und Früherkennung sind daher entscheidend, um bei der Behandlung die größtmöglichen Chancen zu nutzen.
> 8 Millionen
Menschen sterben jährlich weltweit an Krebs (1)
Fast jeder 2.
Österreicher erkrankt im Laufe seines Lebens (2)
Ab dem 60.
Lebensjahr steigt das Erkrankungsrisiko deutlich (2)

Individuelle Therapien entwickeln


Wie eine Krebserkrankung im Einzelnen bei den Betroffenen verläuft, ist schwer vorhersagbar. Deshalb sollte jede Therapie individuell auf das Erkrankungsbild des Patienten abgestimmt werden. Am Anfang der Therapie steht die genaue Bestimmung der Tumorart. Meist läuft die Behandlung in mehreren Schritten mit unterschiedlichen Maßnahmen ab, die – nicht unbedingt in dieser Reihenfolge – Operation, Chemotherapie, Bestrahlungen und Antikörpertherapie umfassen.

Wir sind weltweit mit unseren Krebstherapien präsent und stehen für Therapiestandards bei der Chemo- als auch bei der Antikörpertherapie. Die Produkte von Sanofi Genzyme greifen vor allem solide Tumoren wie Prostata- und Darmkrebs an.

Verbesserung der Therapiesituation 

Um die Verbesserung der Therapiesituation aktiv voranzutreiben und Patienten neue Hoffnung geben zu können, setzen wir auf intensive Forschung.

Zielgenau gegen Tumore vorgehen


Die Immunonkologie ist derzeit einer unserer aussichtsreichsten Forschungsansätze. Hierbei stehen die Reaktionen des Immunsystems und die Behandlung mit biotechnologisch hergestellten Antikörpern, die Tumore gezielt angreifen, im Zentrum.

Mithilfe hervorragender Partner wie akademischen Forschungsteams, Biotechnologieunternehmen und spezialisierten Krebszentren wollen wir innovative Therapien entwickeln, die nur Krebszellen angreifen und gesunde Zellen verschonen. Ein Quantensprung im Vergleich zur Chemotherapie, bei der immer auch gesunde Zellen in Mitleidenschaft gezogen werden. Wir untersuchen unter anderem verschiedene Antikörper-Wirkstoff-Konjugate (ADC – Antibody-Drug-Conjugates), hochwirksame Moleküle, die zielgerichtet nur auf Krebszellen einwirken.

Einige neu entwickelte Therapien befinden sich bereits in klinischen Tests oder der Zulassungsphase. Für das sogenannte kutane Plattenepithelkarzinom, eine Hautkrebserkrankung, konnten wir beispielsweise ein neues Immunonkologikum klinisch prüfen. Bei der Therapieforschung zu einer seltenen Blutkrebsform, dem Multiplen Myelom, haben wir ebenfalls erste Erfolge erzielt und befinden uns in der klinischen Studienphase.