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Inhalt :

Sanofi lud zum „Reality Check: Ernährung und Gesundheit 2017 vs. 2037“ im Rahmen der „la soirée verte“

Wien, im November 2017 – Unter dem Motto „Reality Check: Ernährung und Gesundheit 2017 vs. 2037. Ein interdisziplinäres Trendgespräch“ bat Sanofi am 9.11.2017 bereits zum neunten Mal zur jährlichen Veranstaltungsreihe „la soirée“. Getreu der bisherigen Tradition, dem Event neben dem inhaltlichen auch einen farblichen Rahmen zu geben, trafen sich auf der diesjährigen „la soirée verte“ – der grünen Soirée - zahlreiche Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Gesundheit in den ebenfalls passend in grün gehaltenen Räumlichkeiten der Französischen Botschaft.

Ernährungsbezogene Krankheiten wie Übergewicht, Adipositas und Diabetes befinden sich weltweit auf dem Vormarsch. Laut kürzlich veröffentlichten Ergebnissen des Ernährungsberichts 2017 des Gesundheitsministeriums, für den mehr als 2.000 Menschen im Alter von 18 bis 64 Jahren freiwillig Auskunft über ihr Ernährungsverhalten gaben, bringen 41 Prozent der österreichischen Erwachsenen zu viel auf die Waage. Männer sind häufiger betroffen als Frauen, die Rate der Übergewichtigen nimmt mit dem Alter zu. Was das Problem noch verschärft: Die Betroffenen werden immer jünger. So sind rund 30 Prozent der Buben in der dritten Schulstufe übergewichtig oder sogar adipös. Bei den Mädchen ist die Rate etwas geringer und reicht von 21 Prozent im Westen und Süden Österreichs bis zu 29 Prozent im Osten. Dies bestätigt eine repräsentative Statuserhebung unter 2.510 Drittklässlern, die nach der vorgegebenen, standardisierten Methode der Childhood Obesity Surveillance Initiative (COSI) der WHO in 35 Ländern Europas durchgeführt wird.

Sanofi nahm die diesjährige Soirée daher zum Anlass, um mit einem interdisziplinären Science Walk auf diese Entwicklungen aufmerksam zu machen.

Foodforscherin und Ernährungswissenschaftlerin Mag.a Hanni Rützler eröffnete mit ihrer Key Note zum Thema „Was essen wir morgen?“ und setzte sich unter anderem mit der Historie der Esskultur und ihrer gegenwärtigen Veränderung durch Megatrends wie Gesundheit, Konnektivität und Individualisierung auseinander. Ihre Forderung: „Es braucht vielfältigere, nachhaltigere und gesündere kulinarische ‚Ess-Lösungen‘, die auch leistbar sind. Wir müssen hier den Megatrend der Individualisierung als Chance begreifen, wieder auf den Geschmack der Abwechslung kommen zu können. Die Kultur des Weglassens darf nicht zur Signatur der Esskultur werden. Gestalten wir eine Zukunft, die wir auch kulinarisch erleben wollen.“

Im Anschluss berichtete OÄin Dr.in Gersina Rega-Kaun, Fachärztin für Innere Medizin, Diabetes und Endokrinologie im Wiener Wilhelminenspital, über alarmierende Adipositas- und Diabetesdaten in Österreich. Bei inzwischen > 600.000 Diabetikern bestehe dringend Handlungsbedarf – nicht nur in der Verbesserung der Lebensqualität der Patienten sondern auch in der Prävention. Dr.in Rega-Kaun zeichnete zukünftige Szenarien für die österreichische Bevölkerung und zeigte gleichzeitig mögliche, bereits greifbare Lösungsansätze der Medizin für die Problematik auf: „Wir sollten Wissen vermitteln, aber nicht belehren. Hierzu müssen wir alle Alters- und Bevölkerungsschichten aktiv mit einbeziehen. Die Zugänge zu Information und Wissen rund um Ernährung und ernährungsbedingte Krankheiten müssen niederschwellig, leistbar und für alle gleichberechtigt verfügbar sein. Verantwortung kann nicht nur dem Individuum zugeschrieben werden - große Ziele können nur gemeinsam bewältigt werden.“

Als dritte Rednerin widmete sich Priv.Doz.in Mag.a Dr.in Karin Schindler, Ernährungswissenschafterin und Abteilungsleiterin im Bundesministerium für Gesundheit und Frauen, schließlich den Zielsetzungen und Maßnahmen, die der Staat im Bereich der Prävention und Bewusstseinsbildung von Adipositas, Diabetes etc. und entsprechender gesellschaftspolitische Entwicklungen, vor allem auch im Hinblick auf eine Steigerung der Ernährungskompetenz, setzt.

Besonderes Augenmerk legte Dr.in Schindler dahingehend auch auf die Vorreiterrolle, die Österreich im Zuge der EU-Ratspräsidentschaft 2018 zukommen wird. Klares Ziel sei es, den Weg für eine Orientierung weg vom Silo-Denken hin zur Kreation von Co-Benefits zu bereiten, geprägt vom Leitgedanken, wie sämtliche AkteurInnen entlang der Lebensmittelkette davon einen positiven Nutzen generieren können: „Wir brauchen einen Paradigmenwechsel. Für den Konsumenten muss die gesunde Wahl die leichtere sein. Gesundes Essen muss daher auch leichter verfügbar, leistbar und schmackhaft angeboten werden. Wir wollen es der gesamten Bevölkerung vereinfachen, Lebensmittel einzuschätzen, einzuordnen und anschließend die richtige Entscheidung zu treffen. Dazu braucht es aber auch gute Rahmenbedingungen und ein Bekenntnis der einzelnen [Lebensmittel]sektoren zu einer interdisziplinären Zusammenarbeit und gleichzeitig zur Bereitschaft, im eigenen Wirkungsbereich etwas verändern zu wollen – letztendlich den eigenen Silo zu verlassen, um gemeinsam zu profitieren. Dieses Commitment zu erreichen, ist unser erklärtes Ziel“, so Dr.in Schindler.

Die durch die Impulsvorträge veranschaulichten, unterschiedlichen Aspekte zur Thematik wurden in der anschließenden, von ORF-Journalist Hanno Settele moderierten Diskussion intensiv erörtert: „Die Intensität der Diskussion hat einmal mehr gezeigt, wie präsent die Themen Ernährung und Gesundheit, aber auch die im Zusammenhang stehenden Erkrankungsformen wie Diabetes und Adipositas, in den Köpfen der Menschen sind. Umso mehr braucht es weitere gezielte Informationen und Maßnahmen im Sinne der Aufklärung und Prävention, um die immer stärkere Verbreitung dieser Erkrankungen nachhaltig einzudämmen“, zog Mag.a Sabine Radl, Geschäftsführerin von Sanofi Österreich, Bilanz über den intensiven Diskurs im Rahmen der diesjährigen „la soirée“.

 

La Soirée Verte: Gruppenfoto

La Soirée Verte: Gruppenfoto

v.l.n.r.: Hanno Settele, OÄ Dr. Gersina Rega-Kaun, Priv.Doz. Mag.a Dr. Karin Schindler, Mag. Sabine Radl, Geschäftsführerin Sanofi Österreich, Mag. Hanni Rützler, und François Saint-Paul, Botschafter der Republik Frankreich in Österreich. Fotocredit: Sanofi

La Soirée Verte: Diskussionsrunde

La Soirée Verte: Diskussionsrunde

v.l.n.r.: Hanno Settele, Mag. Hanni Rützler, OÄ Dr. Gersina Rega-Kaun und Priv.Doz. Mag.a Dr. Karin Schindler. Fotocredit: Sanofi

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Sanofi ist ein weltweites Gesundheitsunternehmen, das Menschen bei ihren gesundheitlichen Herausforderungen unterstützt. Mit unseren Impfstoffen beugen wir Erkrankungen vor. Mit innovativen Arzneimitteln lindern wir ihre Schmerzen und Leiden. Wir kümmern uns gleichermaßen um Menschen mit seltenen Erkrankungen wie um die Millionen von Menschen mit einer chronischen Erkrankung.

Mit mehr als 100.000 Mitarbeitern in 100 Ländern weltweit übersetzen wir wissenschaftliche Innovation in medizinischen Fortschritt.

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Zuletzt geändert: November 14, 2017

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