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„Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7 PLUS“: Aktion zeigt enormen Handlungsbedarf – und deutliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern

Salzburg, 16. November 2017 – Rund 1.400 ausgefüllte Risikocheckbogen und immer wieder Menschen, die von ihrem Diabetesrisiko oder ihren schlechten Werten überrascht werden – lautet die Bilanz der von Sanofi initiierten Aktion „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7 PLUS“. „Die Aktion soll einen niederschwelligen Zugang zu Information und persönlicher Beratung rund um das Thema Diabetes bieten“, erklärt Mag. Sabine Radl, Geschäftsführerin von Sanofi Österreich, das Ziel der Aktion, denn „nur wer weiß, dass er ein Risiko hat, kann aktiv werden.“

Bei einer Veranstaltung anlässlich des diesjährigen Weltdiabetestages wurden die Ergebnisse präsentiert. Sie zeigen deutlich, dass sowohl hinsichtlich der Aufklärung über Diabetes als auch bei der Diabetes-Therapie – und damit verbunden der Prävention von Folgeerkrankungen – nach wie vor enormer Handlungsbedarf besteht, und es deutliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern gibt. Das betont auch Prim. Univ.-Prof. Dr. Uta Hoppe, Vorstand Universitätsklinik für Innere Medizin II, Kardiologie und Internistische Intensivmedizin der Paracelsus Medizinischen Universität Salzburg: "Herzkreislauferkrankungen sind in Österreich die häufigste Todesursache, deutlich häufiger als Krebserkrankungen, und das gilt besonders für Frauen. Um solche Gefäßerkrankungen zu verhindern, ist es entscheidend, möglichst frühzeitig potentielle Risikofaktoren wie Diabetes und erhöhte Cholesterinwerte zu erkennen und durch Lebensstiländerungen oder auch Medikamente 'zu bekämpfen'. Dafür ist u.a. ein Bewusstsein in der Bevölkerung ganz wesentlich.“

 

„Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7 PLUS“ - Gruppenfoto

„Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7 PLUS“ - Gruppenfoto

vlnr: Dr. Botond Ponner, Country Medical Chair Sanofi Österreich, Prim. Univ.-Prof. Dr. Uta Hoppe, Univ.-Prof. Dr. Alexandra Kautzky-Willer und Mag.a Sabine Radl, Geschäftsführerin Sanofi Österreich. Fotocredit: Landesmedienzentrum Salzburg

Lebensstilfaktoren und Geschlecht ausschlaggebend für persönliches Risiko

Die Auswertung der generierten Risikocheckbögen ergab, dass 48 Prozent der Teilnehmer mit nicht bekanntem Diabetes ein erhöhtes Risiko haben, in den nächsten 10 Jahren an Diabetes zu erkranken.[1] Die Ergebnisse zeigten auch – in Analogie zu anderen Studien über kardiovaskuläre Risikofaktoren –, dass das Diabetes-Risiko der Teilnehmer im Osten Österreichs höher ist und nach Westen hin abnimmt. Da die Alters- und Geschlechtsverteilung an allen Standorten ähnlich war, sind hierfür modifizierbare Lebensstilfaktoren ausschlaggebend. Auffällig war, dass Frauen in dieser Stichprobe ein höheres Risiko hatten, an Diabetes zu erkranken, als Männer.

Ein Weckruf sollten auch die gemessenen LDL-Cholesterinwerte der Teilnehmer ohne bekanntem Diabetes sein: So wurden bei jeweils rund 60% der Teilnehmer mit sehr hohem bzw. moderatem Diabetesrisiko LDL-Cholesterinwerte, die über den entsprechenden Zielwerten für Diabetiker von 70mg/dl bzw. 100 mg/dl lagen, gemessen – und selbst bei Teilnehmern mit niedrigem bis leicht erhöhtem Diabetesrisiko wurden bei rund 50% der Teilnehmer LDL-Cholesterinwerte über dem Zielwert für gesunde Personen von 115mg/dl gemessen. Auch die gemessenen LDL-Cholesterinwerte waren bei den Frauen höher als bei den Männern. Univ.-Prof. Dr. Alexandra Kautzky-Willer, Leiterin der Gender Medicine Unit der MedUni Wien und designierte Präsidentin der Österreichischen Diabetes Gesellschaft: "Diese regionalen Unterschiede unterstreichen die Umweltbedingungen und den Lebensstil als wesentliche Trigger für 'Diabesity'. Die geschlechtsspezifischen Unterschiede in Zielparametern der Behandlung machen weitere Untersuchungen nötig. Ein Zusammenspiel sowohl von biologischen wie auch sozialen, modifizierbaren Faktoren dürfte zugrunde liegen. Diese sollten zukünftig im Sinne einer personalisierten Diabetesbehandlung beachtet werden, um die Lebensqualität und Outcomes von Männern und Frauen zu verbessern."

 

Alarmierende Ergebnisse bei Aktionsteilnehmern mit bekanntem Diabetes – sind Frauen die „besseren“ Patienten?

Rund 220 Aktionsteilnehmer gaben an, Diabetes zu haben. Die Analyse ihrer Langzeitblutzuckerwerte (HbA1c-Werte) macht deutlich, dass diese sehr oft nicht im Zielbereich liegen: So hatte über ein Drittel der Teilnehmer mit bekanntem Typ-2-Diabetes einen HbA1c ≥7%, 19% sogar einen HbA1c ≥7,5%. Der HbA1c-Wert ist eine wichtige Kenngröße im Diabetes-Management und Namensgeber der Aktion „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7 PLUS“. Der Wert sollte unter sieben Prozent liegen, um das Risiko für Spätfolgen zu senken. Auffällig war, dass deutlich mehr Frauen als Männer den Zielwert von HbA1c <7% erreichen. Erklärung hierfür könnte die bessere Compliance von Frauen nach Erhalt der Diabetes-Diagnose sein – zugleich auch ein deutliches Signal, dass es sich lohnt, noch mehr in Aufklärung zu investieren, um die Mitarbeit Betroffener am eigenen Therapiemanagement zu verbessern. Auch die LDL-Cholesterinwerte der Teilnehmer mit Typ-2-Diabetes lagen häufig über den Zielwerten: Zwei Drittel der Betroffenen hatten einen LDL Cholesterinwert über 70 mg/dl, dem Zielwert für Menschen mit sehr hohem kardiovaskulären Risiko, ein Drittel übertraf sogar den LDL-Wert von 100 mg/dl.

 

Fazit: Es sind weiterhin große Anstrengungen nötig!

Die Auswertung macht deutlich, dass der Typ-2-Diabetes bei vielen Patienten nicht gut kontrolliert ist und sie ein hohes Risiko für Folgeerkrankungen haben. Um die Aussichten der Betroffenen zu verbessern, müssen deshalb weiterhin große Anstrengungen unternommen werden – sowohl mit Blick auf den Lebensstil der Patienten als auch die Optimierung der Diabetes-Therapie. Im Vergleich zu den Ergebnissen des Vorjahres haben sich bei den Teilnehmern ohne bekanntem Diabetes die Werte in fast allen Bereichen verschlechtert. Das zeigt, dass auch in diesem Bereich zusätzliche Anstrengungen notwendig sind, um Menschen frühzeitig und niederschwellig zu erreichen.


 

 

Referenzen

[1] Jacob S et al.,Cardiovascular Endocrinology 2016; doi: 10.1097/XCE.0000000000000072
Standards of medical care in diabetes – 2014. DiabetesCare 2014;36, Suppl 1, p. 23

 

Über die Aktion „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7 PLUS“

„Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7 PLUS“steht für einenachhaltige Aufklärung über die Volkskrankheit Diabetes. Die von Sanofi initiierte Aktion kooperiert mit Fachgesellschaften, Patientenorganisationen und Medien. Um ein persönliches Diabetesrisiko zu erkennen oder sogar einen bisher unerkannten Diabetes zu entdecken, wurde bei „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7 PLUS“ ein Risikocheck durchgeführt (FINDRISK-Fragebogen modifiziert nach Lindström). Gefragt wurde nach Faktoren wie Alter, Geschlecht, Lebensgewohnheiten, Größe und Gewicht sowie einer familiären Vorbelastung. Zusätzliche Messungen ergänzten den Risikocheck: Es wurden Blutzucker, Taillenumfang, Blutdruck und Lipidwerte gemessen. Bei Menschen mit Diabetes wurde zusätzlich der Langzeitblutzuckerwert HbA1c bestimmt.

Über Sanofi

Sanofi ist ein weltweites Gesundheitsunternehmen, das Menschen bei ihren gesundheitlichen Herausforderungen unterstützt. Mit unseren Impfstoffen beugen wir Erkrankungen vor. Mit innovativen Arzneimitteln lindern wir ihre Schmerzen und Leiden. Wir kümmern uns gleichermaßen um Menschen mit seltenen Erkrankungen wie um die Millionen von Menschen mit einer chronischen Erkrankung.

Mit mehr als 100.000 Mitarbeitern in 100 Ländern weltweit übersetzen wir wissenschaftliche Innovation in medizinischen Fortschritt.

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SAAT.SA.17.11.0665

 

Zuletzt geändert: November 16, 2017

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